Veranstaltungen

Historische Musikinstrumente können Augen und Ohren, Herz und Sinn öffnen für längst vergangene, fremde oder unerwartete Kulturen. Im Leipziger Grassi finden dazu Konzerte und Festivals, Kino und Vorführungen, Tanzkurse und Kinderprogramme, Workshops und Exkursionen, Vorträge und Themenführungen statt.
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Aktuell

Das MUSIKINSTRUMENTENMUSEUM DER UNIVERSITÄT LEIPZIG ist in der Wissenschaft ein weltweit angesehener Partner – für Forschende und Lehrende sowie für Museen und Kultureinrichtungen aller Sparten. Gleichermaßen bietet es der Leipziger Gesellschaft und den Besucher der Stadt ein lohnendes Ausflugsziel. In den Vorhaben seiner Forschungsstelle DIGITAL ORGANOLOGY trägt es zur innovativen Profilierung der Instrumentenforschung bei. Als Universitätsmuseum verleiht es der transdisziplinären Musikwissenschaft Sichtbarkeit und dem Image der weltweit beachteten Musikstadt Leipzig ein Sahnehäubchen. Weil das Haus pandemiebedingt geschlossen ist, gegenwärtig leider nur virtuell.

Symposium

Farbe und Atmosphäre im tiefen Schweben

Basstrompete und Bass-/Kontrabasstuba im Orchesterklang Richard Wagners

30.6.2022, 10.30—14 Uhr (CET)

Musikinstrumentenmuseum im Grassi
Johannisplatz 5–11, 04103 Leipzig
Kinosaal

Link zur virtuellen Teilnahme / link to online participation
https://meet.uni-leipzig.de/b/jf8-4bq-sif-mws

Sprachen / Languages: Deutsch, English

Bekanntlich sei sein Orchester „der verwirklichte Gedanke der Harmonie in höchster, lebendigster Beweglichkeit“ (Oper und Drama, 3. Teil, IV). Vieles wurde schon zur Klangkonzeption Richard Wagners gesagt. Dennoch: Wenn von der „Farbe“ seines Orchesters die Rede ist, steht der Erkenntnisstand über die Basstrompete, die Bass-Tuba und die Kontrabass-Tuba noch am Anfang. Diese mit Ventilen versehenen tiefen Blechblasinstrumente (Polsterzungeninstrumente) sollen aber nicht länger als eine Randerscheinung betrachtet werden. Einerseits erzeugt der Klang dieser Instrumente nämlich die besondere Atmosphäre im Oeuvre Wagners. Anderseits beruht die Technologie zur Erzeugung der chromatischen und kräftigen Töne der Tenor- und Basslage auf Bestrebungen, die Hegemonie im Zeitalter der Staatsbildung und des Imperialismus hörbar zu machen. Ziel dieses Symposiums ist es, sich mit einer charakteristischen Facette des Blechblasinstrumentenbaus sowie den Anwendungen der technischen Neukonstruktion in der Instrumentation auseinanderzusetzen und sich der Konzeption tiefer Blechblasinstrumente in Wagners Schaffen anzunähern.
 
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His orchestra is famously known as "harmony's realised thought, in its highest, most alive form for movement" (Oper und Drama, 3. Teil, IV). So much has already been said about Richard Wagner´s conception of sound, yet when we speak of the "colour" of his orchestra, our knowledge surrounding the bass trumpet and the bass / contrabass tuba is still in its infancy. These valved low brass instruments (labrosones) should not be relegated to the periphery; their sound worlds creates unique atmospheres in Wagner´s œuvre, while the strong, chromatic tone production in the tenor and bass registers is made possible with technology, through which efforts towards an audible hegemony in the age of nation-building and imperialism made its appearance. The aim of this symposium is to approach the conception of low brass instruments in Wagner´s work by addressing a characteristic facet of instrument manufacture, and the application of technical innovations in instrumentation.

10:30 Uhr Begrüßung und Einführung
Prof. Dr. Josef Focht (Forschungsstelle DIGITAL ORGANOLOGY der Universität Leipzig)

10:45 Uhr Keynote

Prof. Dr. Klaus Aringer (Kunstuniversität Graz)
„müßte welche erfinden [...], um auszudrücken was er wollte“
Wagner-Instrumente und Wagner-Klang

anschließend kurze Pause

12 Uhr Vortrag/Presentation
Dr. Ryoto Akiyama (Kyoto University / Universität Leipzig)
„Weißt du, was daraus wird?“
Der dämmrige Glanz der Basstrompete im Ring des  Nibelungen

12:45 Uhr Vortrag/Presentation
Jack Adler-McKean, M.Mus. (Royal Northern College of Music, Manchester)
The contrabass tuba
Wagner’s most mysterious, divisive and influential creation?

Diskussion / Discussion

Führung / Guided tour
through the Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig

Visualisierung in der Organologie

Part 2 oder: Perspektiven transdisziplinärer Forschung

Die Forschungsstelle DIGITAL ORGANOLOGY stellt interdisziplinäre Forschungsdaten in großer Dichte und Fülle bereit, deren Visualisierung bei vielen Recherchen einen erheblichen Mehrwert an Wissen erbringt. Wir geben in zwei Workshops einen Überblick über unsere Entwicklungen der letzten sieben und der kommenden Jahre und nehmen Sie mit auf eine Reise durch die open-access zugänglichen und nachnutzbaren hochwertigen Forschungsdaten.

Part 2 oder: Perspektiven transdisziplinärer Forschung

Donnerstag, 9. Juni, 15-17 Uhr
Konzertsaal im Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig
oder
https://meet.uni-leipzig.de/b/jf8-4bq-sif-mws

Was ist denn eigentlich eine Visualisierung und wie entsteht sie? Mit dieser Frage wird uns Prof. Dr. Gerik Scheuermann aus der Informatik (Bild- und Signalverarbeitung, Universität Leipzig) in die theoretischen Grundlagen der Visualisierung einführen, ehe Matthias Miller (Universität Konstanz) seine Arbeiten zum Thema "Visual Musicology: At the Interface of Musicology and Visualization" vorstellt. Zum Abschluss wird Prof. Dr. Josef Focht (Forschungsstelle DIGITAL ORGANOLOGY) in der mit dem Publikum gemeinsamen Diskussion der Frage nachgehen, wie sich eine Visualisierung zwischen Idee, Konzept und Ergebnis entwickelt.

Visualisierung in der Organologie

Part 1 oder: ‚Was bisher geschah‘

Donnerstag, 12. Mai, 15 Uhr
Konzertsaal im Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig
oder
https://meet.uni-leipzig.de/b/jf8-4bq-sif-mws

Die Forschungsstelle DIGITAL ORGANOLOGY stellt interdisziplinäre Forschungsdaten in großer Dichte und Fülle bereit, deren Visualisierung bei vielen Recherchen einen erheblichen Mehrwert erbringt. Richard Khulusi, Vera Piontkowitz, Adrian Chitralla und David Fuhry geben einen Überblick der Visualisierungssysteme der letzten sieben Jahre und nehmen Sie mit auf eine Reise durch die öffentlich zugänglichen und nachnutzbaren Forschungsdaten.

Part 2 oder: Perspektiven transdisziplinärer Forschung

Donnerstag, 9. Juni, 15 Uhr

Im zweiten Teil werden wir uns am 2. Donnerstag im Juni dann ganz der Frage ‚Was ist denn eigentlich eine Visualisierung und wie entsteht sie?‘ widmen. Dazu wird Prof. Dr. Gerik Scheuermann aus der Bild- und Signalverarbeitung der Universität Leipzig erst durch die theoretischen Grundlagen der Visualisierung führen und anschließend zusammen mit Prof. Dr. Josef Focht von der Forschungsstelle DIGITAL ORGANOLOGY zeigen, wie sich eine Visualisierung zwischen Idee, Konzept und Ergebnis entwickelt.

Wissenshorizonte oder Worüber Musikinstrumente erzählen können

Mittwoch, 13. April 2022, 15.15 bis 15.45 Uhr
im Konzertsaal des Musikinstrumentenmuseums oder über BBB:
 
Die Forschungsstelle DIGITAL ORGANOLOGY am Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig befasst sich intensiv mit der Herkunft seiner Museumsobjekte und Sammlungen. Wer hat ein Musikinstrument unserer Sammlung zuvor besessen? Wer hat es hergestellt? In welchem Zusammenhang wurde es benutzt? Unter welchen Umständen kam es überhaupt ins Museum? Warum wurde es aufgehoben? Diese und weitere spannende Facetten der Provenienzforschung beleuchten Josef Focht, Heike Fricke und Philipp Hosbach. 
Im April findet der ‚2. Donnerstag‘ ausnahmsweise schon am Mittwoch statt.

Coding da Vinci Ost³

Samstag, 19. März - Samstag, 30. April 2022

Im Rahmen des Coding da Vinci Ost³ Hackathons, der im Frühjahr 2022 stattfand, fungierte die Forschungsstelle DIGITAL ORGANOLOGY am Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig bereits zum zweiten Mal als datengebende Institution. Der Datensatz mit dem Titel „Vier Musikinstrumente aus vier Jahrhunderten: Multimodale Forschungsdaten“ wurde gleich in zwei verschiedenen Projekten genutzt:
Im Projekt „Klingende Mathemodelle in VR“ wurde das Datenset der Forschungsstelle mit dem digitalen Archiv mathematischer Modelle kombiniert, um im VR-Raum historische mathematische Modelle mit Instrumenten aus der Sammlung des Musikinstrumentenmuseums zu vertonen. So entsteht „eine Klangfolge, die die Charakteristik des Modells und seinen mathematischen Sachverhalt hörbar machen soll“ (N. Schwirz, 2022).
„Silbermann Reloaded“ ermöglicht es Nutzer:innen, mit jedem Browser und auf einer normalen Computertastatur „eine 300 Jahre alte Silbermann-Orgel zu spielen und alle Register zu ziehen“ (M. Prove, 2022). So haben Nutzer:innen auf der ganzen Welt Zugang zum Spielen eines historischen Instruments, welches im zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört wurde. Das Projekt von Matthias Müller Prove wurde von der CdV Ost³-Jury mit dem Preis „Most sustainable“ ausgezeichnet. Wir beglückwünschen Ihn ganz herzlich zu dieser Auszeichnung!
Hier ist das Video zur Laudatio: 

Building Repositories

Donnerstag, 10. März 2022, 15 bis 17 Uhr
im Konzertsaal des Musikinstrumentenmuseums oder über BBB:
https://meet.uni-leipzig.de/b/jf8-4bq-sif-mws


»Denn für alles vergleichende Arbeiten ist es nicht mit ausgewählten Kostbarkeiten getan; es braucht die möglichste Engmaschigkeit des vorgelegten Stoffes.« Diese Erkenntnis von Curt Sachs, vor genau einhundert Jahren in seinem Beschreibenden Katalog veröffentlicht, hat nichts an Aktualität verloren. Die Engmaschigkeit des Stoffes und seine Vergleichbarkeit bewältigt die digitale Organologie jenseits gedruckter Kataloge. Am Beispiel der Klarinetten in verschiedenen musealen Sammlungen referieren Fabian Everding, Josef Focht und Heike Fricke.

Musik und Schrift


Donnerstag, 10. Februar 2022, 15 bis 17 Uhr
virtuell unter https://meet.uni-leipzig.de/b/jf8-4bq-sif-mws

Am ‚2. Donnerstag‘ erhalten Sie allmonatlich unter dem Motto „Sammeln, Sortieren, Entschlüsseln" einen Einblick in die aktuelle Forschung am Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig.

Im interdisziplinären Forschungsprojekt DISKOS analysieren SpezialistInnen der Organologie und der Digital Humanities Notation von Musik für den Automaten und für den Menschen. Dabei treffen unterschiedliche wissenschaftliche Herangehensweisen und Perspektiven aufeinander. Im Gespräch am runden Tisch sollen interdisziplinäre Brücken gebaut, die Semiotik der Maschinenschrift diskutiert und die Grenzen der Decodierung ausgelotet werden.

TeilnehmerInnen: Ryoto Akiyama, Heike Fricke, David Fuhry, Richard Khulusi, Germán Camilo Salazar Lozada, Dominik Ukolov
Moderation: Josef Focht

Tag der offenen Tür

Einblicke in Forschungsprojekte der DIGITAL ORGANOLOGY

Donnerstag, 13. Januar 2022, 15 bis 16 Uhr
virtuell unter https://meet.uni-leipzig.de/b/jf8-4bq-sif-mws

Am 2. Donnerstag erhalten Sie allmonatlich unter dem Motto „Sammeln, Sortieren, Entschlüsseln" einen Einblick in die aktuelle Forschung am Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig.

Nachwuchswissenschaftler der Forschungsstelle DIGITAL ORGANOLOGY präsentieren ihre laufenden Promotions- und Masterprojekte in der Musikwissenschaft und den Digital Humanities.

In der CT-Aufnahme ist eine Büchsentrompete (MIMUL 1867)
von Adam Buchschwinder (Ellwangen 1731) zu sehen.

Mundstücke für Polsterzungeninstrumente

Ansätze in der Forschungsstelle DIGITAL ORGANOLOGY

 

Donnerstag, 9. Dezember 2021, 15 bis 17 Uhr, virtuell unter https://meet.uni-leipzig.de/b/jf8-4bq-sif-mws

 

Am 2. Donnerstag erhalten Sie allmonatlich unter dem Motto „Sammeln, Sortieren, Entschlüsseln" einen Einblick in die aktuelle Forschung am Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig.

 

 

Das Mundstück ist ein "Interface" zwischen dem Klangerzeuger und dem Klangkörper, also den Lippen des menschlichen Körpers und dem Rohr eines Polsterzungeninstruments. Diese Schnittstelle prägt den Klang, das Spielgefühl und die Spieltechnik entscheidend.

 

Allerdings fehlt bislang noch eine ausreichende organologische Berücksichtigung. Herbert Heyde führte in seinen Katalogen (Heyde 1980, 1982) die Vermessung und detaillierte Erklärung der überlieferten Mundstücke aus der Sammlung des Musikinstrumentenmuseums der Universität Leipzig aus, aber diese Daten bedürfen der Aktualisierung hinsichtlich des gegenwärtigen Forschungsstandes.

 

In diesem Vortrag wird das Konzept der Dokumentation von Mundstücken in der Forschungsstelle DIGITAL ORGANOLOGY vorgestellt: mit der Einführung in die Bauweise, dem Forschungsstand, der Überlieferung, der Messmethode, der Datensammlung im musiXplora und den Vorschlägen zur computerunterstützten Analyse der Bauform. 

 

Ryoto AKIYAMA, Ph.D.

Postdoctoral fellow of Japan Society for the Promotion of Science

Institute for Research in Humanities, Kyoto University 

Visiting researcher at Forschungsstelle DIGITAL ORGANOLOGY

am Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig

 

Klarinettenausstellung

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG (digital)

Donnerstag, 10. Juni 2021, 17 Uhr

Mit Grußworten u.a. von Sabine Meyer, Jochen Seggelke, Johannes Gmeinder

Für Ihren Besuch nutzen Sie folgenden Link:

https://meet.uni-leipzig.de/b/jf8-4bq-sif-mws



SYMPOSIUM (digital)

Freitag, 11. Juni 2021, 10–17 Uhr

Für Ihren Besuch nutzen Sie folgenden Link:

https://meet.uni-leipzig.de/b/jf8-4bq-sif-mws


Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


ABLAUF SYMPOSIUM

10.00 Josef Focht: Begrüßung

10.15 Heike Fricke: Lost and Found

10. 45 Lorenz Adamer, Universität Tübingen, Johann Simon Hermstedt im Pressespiegel seiner Zeit „ [...] sein ganzes inneres Leben in sein Clarinet“

11.15 Pause

11.30 David Gasche, Kunstuniversität Graz, Österreich, Pannonische Forschungsstelle / International Center for Wind Music Research, Johann Simon Hermstedt (1778–1846) und die Tradition der Harmoniemusik

12.00   Josef Focht: Harmoniemusik und Janitscharen

12.30   Stefan Harg, Stockholm, Schweden, The Clarinetist Bernhard Henric Crusell

13.00   Pause und Möglichkeit zur Ausstellungsbesichtigung oder zur Führung durch die Ausstellung

14.30   Emanuele Marconi, Le Musée des instruments à vent, La Couture-Boussey, Frankreich, Clarinet making in the early 19th century in La Couture-Boussey. An overview of technical, economical and sociological aspects

15.00   Jenny Maclay, Brabdon University, Kanada, Spohr’s Clarinet Concerti: Paving the Way to New Heights

15.30   Pause

15.45   Thomas Emmanuel Carroll, Boston, Massachusetts, USA, Historical Instruments and Replica Models: Recapturing the 18th and 19th Century Sounds of the Clarinet

16.15   Albert R. Rice, Claremont, California, Two Important Clarinet Innovators: Jacques Simiot and Johann Streitwolf

16.45   Schlussdiskussion

Corona-Konfekt mit Sahnehäubchen

Weil wir gegenwärtig (noch) keine Veranstaltungen anbieten können, möchten wir Ihnen die Wartezeit mit Köstlichkeiten der OPER LEIPZIG versüßen!
Klicken Sie dafür einfach auf den Namen der Künstlerin oder des Künstlers.

 

Julia Sophie Wagner 
In der von Studienleiter Ugo d'Orazio und Ensemblemitglied Patrick Vogel initiierten neuen Reihe "Oper Leipzig unterwegs" erwarten Sie ganz besondere musikalische Schätze: Künstlerinnen und Künstler des Ensembles geben in verschiedenen Leipziger Kulturstätten kleine Konzerte. Los geht es im Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig, wo auf historischen Instrumenten musiziert wird. Den Auftakt gestaltet die Sopranistin Julia Sophie Wagner mit einer Arie aus dem Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach. Begleitet wird sie dabei von Christian Hornef an einem Nachbau des Hammerflügels von Bartolomeo Cristofori.
 
Ensemblemitglied Martin Petzold singt ein Lied von Nicolaus Hasse mit einem Text von Paul Gerhardt. Dazu spielt Christian Hornef auf einer 1610 erbauten Orgel von Nicolaus Manderscheidt. 

Im letzten Beitrag aus dem Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig im Rahmen der Reihe "Oper Leipzig unterwegs" spielt der stellvertretende Studienleiter Christian Hornef ein Stück von Mendelssohn-Bartholdy aus dem Jahr 1827 auf einem Hammerflügel der Leipziger Firma Tröndlin aus dem selben Jahr.
 

Regelmäßige Angebote

2. Donnerstag um 3
Nach dem Motto sammeln, sortieren, entschlüsseln bietet das Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig jeden 2. Donnerstag im Monat um 15 Uhr Einblick in aktuelle Forschungsprojekte. Dabei reicht die Bandbreite von antiken Stimmungssystemen über Fragen der Digital Humanities und Gender Studies bis hin zu Themen der Restaurierung und Spieltechnik. (Ohne Voranmeldung)

Viele Veranstaltungen finden hybrid statt: Falls Sie Interesse an einer virtuellen Teilnahme haben, senden Sie uns eine Mail – im Gegenzug erhalten Sie den Veranstaltungslink!

Veranstaltungskalender

Juni 2022
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
Juli 2022
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31

Freundeskreise

Wie viele Kultureinrichtungen braucht auch das Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig Freunde, Förderer und Mäzene, die mit ihrer Begeisterung und ihrem Engagement das Leben im Haus bereichern und Ziele verfolgen lassen, die ohne sie unerreichbar blieben.
© 2022 Forschungsstelle DIGITAL ORGANOLOGY am Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig