Veranstaltungen

Historische Musikinstrumente können Augen und Ohren, Herz und Sinn öffnen für längst vergangene, fremde oder unerwartete Kulturen. Im Leipziger Grassi finden dazu Konzerte und Festivals, Kino und Vorführungen, Tanzkurse und Kinderprogramme, Workshops und Exkursionen, Vorträge und Themenführungen statt.
1644.png

Aktuell

Das MUSIKINSTRUMENTENMUSEUM DER UNIVERSITÄT LEIPZIG ist in der Wissenschaft ein weltweit angesehener Partner – für Forschende und Lehrende sowie für Museen und Kultureinrichtungen aller Sparten. Gleichermaßen bietet es der Leipziger Gesellschaft und den Besucher der Stadt ein lohnendes Ausflugsziel. In den Vorhaben seiner Forschungsstelle DIGITAL ORGANOLOGY trägt es zur innovativen Profilierung der Instrumentenforschung bei. Als Universitätsmuseum verleiht es der transdisziplinären Musikwissenschaft Sichtbarkeit und dem Image der weltweit beachteten Musikstadt Leipzig ein Sahnehäubchen. Weil das Haus pandemiebedingt geschlossen ist, gegenwärtig leider nur virtuell.

Tag der offenen Tür

Einblicke in Forschungsprojekte der DIGITAL ORGANOLOGY

Donnerstag, 13. Januar 2022, 15 bis 16 Uhr
virtuell unter https://meet.uni-leipzig.de/b/jf8-4bq-sif-mws

Am 2. Donnerstag erhalten Sie allmonatlich unter dem Motto „Sammeln, Sortieren, Entschlüsseln" einen Einblick in die aktuelle Forschung am Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig.

Nachwuchswissenschaftler der Forschungsstelle DIGITAL ORGANOLOGY präsentieren ihre laufenden Promotions- und Masterprojekte in der Musikwissenschaft und den Digital Humanities.

In der CT-Aufnahme ist eine Büchsentrompete (MIMUL 1867)
von Adam Buchschwinder (Ellwangen 1731) zu sehen.

Mundstücke für Polsterzungeninstrumente

Ansätze in der Forschungsstelle DIGITAL ORGANOLOGY

 

Donnerstag, 9. Dezember 2021, 15 bis 17 Uhr, virtuell unter https://meet.uni-leipzig.de/b/jf8-4bq-sif-mws

 

Am 2. Donnerstag erhalten Sie allmonatlich unter dem Motto „Sammeln, Sortieren, Entschlüsseln" einen Einblick in die aktuelle Forschung am Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig.

 

 

Das Mundstück ist ein "Interface" zwischen dem Klangerzeuger und dem Klangkörper, also den Lippen des menschlichen Körpers und dem Rohr eines Polsterzungeninstruments. Diese Schnittstelle prägt den Klang, das Spielgefühl und die Spieltechnik entscheidend.

 

Allerdings fehlt bislang noch eine ausreichende organologische Berücksichtigung. Herbert Heyde führte in seinen Katalogen (Heyde 1980, 1982) die Vermessung und detaillierte Erklärung der überlieferten Mundstücke aus der Sammlung des Musikinstrumentenmuseums der Universität Leipzig aus, aber diese Daten bedürfen der Aktualisierung hinsichtlich des gegenwärtigen Forschungsstandes.

 

In diesem Vortrag wird das Konzept der Dokumentation von Mundstücken in der Forschungsstelle DIGITAL ORGANOLOGY vorgestellt: mit der Einführung in die Bauweise, dem Forschungsstand, der Überlieferung, der Messmethode, der Datensammlung im musiXplora und den Vorschlägen zur computerunterstützten Analyse der Bauform. 

 

Ryoto AKIYAMA, Ph.D.

Postdoctoral fellow of Japan Society for the Promotion of Science

Institute for Research in Humanities, Kyoto University 

Visiting researcher at Forschungsstelle DIGITAL ORGANOLOGY

am Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig

 

Klarinettenausstellung

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG (digital)

Donnerstag, 10. Juni 2021, 17 Uhr

Mit Grußworten u.a. von Sabine Meyer, Jochen Seggelke, Johannes Gmeinder

Für Ihren Besuch nutzen Sie folgenden Link:

https://meet.uni-leipzig.de/b/jf8-4bq-sif-mws



SYMPOSIUM (digital)

Freitag, 11. Juni 2021, 10–17 Uhr

Für Ihren Besuch nutzen Sie folgenden Link:

https://meet.uni-leipzig.de/b/jf8-4bq-sif-mws


Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


ABLAUF SYMPOSIUM

10.00 Josef Focht: Begrüßung

10.15 Heike Fricke: Lost and Found

10. 45 Lorenz Adamer, Universität Tübingen, Johann Simon Hermstedt im Pressespiegel seiner Zeit „ [...] sein ganzes inneres Leben in sein Clarinet“

11.15 Pause

11.30 David Gasche, Kunstuniversität Graz, Österreich, Pannonische Forschungsstelle / International Center for Wind Music Research, Johann Simon Hermstedt (1778–1846) und die Tradition der Harmoniemusik

12.00   Josef Focht: Harmoniemusik und Janitscharen

12.30   Stefan Harg, Stockholm, Schweden, The Clarinetist Bernhard Henric Crusell

13.00   Pause und Möglichkeit zur Ausstellungsbesichtigung oder zur Führung durch die Ausstellung

14.30   Emanuele Marconi, Le Musée des instruments à vent, La Couture-Boussey, Frankreich, Clarinet making in the early 19th century in La Couture-Boussey. An overview of technical, economical and sociological aspects

15.00   Jenny Maclay, Brabdon University, Kanada, Spohr’s Clarinet Concerti: Paving the Way to New Heights

15.30   Pause

15.45   Thomas Emmanuel Carroll, Boston, Massachusetts, USA, Historical Instruments and Replica Models: Recapturing the 18th and 19th Century Sounds of the Clarinet

16.15   Albert R. Rice, Claremont, California, Two Important Clarinet Innovators: Jacques Simiot and Johann Streitwolf

16.45   Schlussdiskussion

Corona-Konfekt mit Sahnehäubchen

Weil wir gegenwärtig (noch) keine Veranstaltungen anbieten können, möchten wir Ihnen die Wartezeit mit Köstlichkeiten der OPER LEIPZIG versüßen!
Klicken Sie dafür einfach auf den Namen der Künstlerin oder des Künstlers.

 

Julia Sophie Wagner 
In der von Studienleiter Ugo d'Orazio und Ensemblemitglied Patrick Vogel initiierten neuen Reihe "Oper Leipzig unterwegs" erwarten Sie ganz besondere musikalische Schätze: Künstlerinnen und Künstler des Ensembles geben in verschiedenen Leipziger Kulturstätten kleine Konzerte. Los geht es im Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig, wo auf historischen Instrumenten musiziert wird. Den Auftakt gestaltet die Sopranistin Julia Sophie Wagner mit einer Arie aus dem Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach. Begleitet wird sie dabei von Christian Hornef an einem Nachbau des Hammerflügels von Bartolomeo Cristofori.
 
Ensemblemitglied Martin Petzold singt ein Lied von Nicolaus Hasse mit einem Text von Paul Gerhardt. Dazu spielt Christian Hornef auf einer 1610 erbauten Orgel von Nicolaus Manderscheidt. 

Im letzten Beitrag aus dem Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig im Rahmen der Reihe "Oper Leipzig unterwegs" spielt der stellvertretende Studienleiter Christian Hornef ein Stück von Mendelssohn-Bartholdy aus dem Jahr 1827 auf einem Hammerflügel der Leipziger Firma Tröndlin aus dem selben Jahr.
 

Regelmäßige Angebote

2. Donnerstag um 3
Nach dem Motto sammeln, sortieren, entschlüsseln bietet das Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig jeden 2. Donnerstag im Monat um 15 Uhr Einblick in aktuelle Forschungsprojekte. Dabei reicht die Bandbreite von antiken Stimmungssystemen über Fragen der Digital Humanities und Gender Studies bis hin zu Themen der Restaurierung und Spieltechnik. (Ohne Voranmeldung)

Viele Veranstaltungen finden hybrid statt: Falls Sie Interesse an einer virtuellen Teilnahme haben, senden Sie uns eine Mail – im Gegenzug erhalten Sie den Veranstaltungslink!

Veranstaltungskalender

Januar 2022
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31
Februar 2022
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28

Freundeskreise

Wie viele Kultureinrichtungen braucht auch das Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig Freunde, Förderer und Mäzene, die mit ihrer Begeisterung und ihrem Engagement das Leben im Haus bereichern und Ziele verfolgen lassen, die ohne sie unerreichbar blieben.
© 2022 Forschungsstelle DIGITAL ORGANOLOGY am Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig